Beitrag von Fred Kreutz, Jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion

Fred Kreutz

Fred Kreutz

Der Zuschussbedarf 2021 steigt gegenüber dem HH 2020 um ca. 5,5 Mio.

Die Gründe liegen in erheblichen Steigerungen bei der Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und Pflege und im Sozialen Dienst.

Der Gesamtzuschussbedarf beträgt ca. 147 Mio. Das sind ca. 60% der Regionalverbandsumlage, die von den Kommunen zu tragen sind. Dies ist insbesondere auf einen Mehrbedarf bei den Tageseinrichtungen für Kinder zurück zu führen.

Je besser und erfolgreicher Jugendämter arbeiten (z.B. Kita, Frühe Hilfen, Schulsozialarbeit) und Rechtsansprüche umsetzen, desto teurer wird die Kinder und Jugendhilfe. Dies erfordert auch eine aufgabenangemessene Personalausstattung insbesondere in den sozialen Diensten und der wirtschaftlichen Jugendhilfe.

 

In Zeiten von Corona hat die Jugendarbeit wie auch die Jugendhilfe allgemein bisher auf den Krisenmodus sehr gut reagiert. Krisenkonzepte und Reaktionen sind aufgrund der andauernden Pandemie längerfristig und nachhaltig ausgearbeitet und vorbereitet worden und werden ständig den geänderten Anforderungen angepasst. Diese kreative Arbeit der Jugendämter erfordert eine gleichzeitige Unterstützung durch die politische Ebene in der Vorgabe von Rahmenbedingungen (Budgets).

Kinder- und Jugendpolitik bedeutet Zukunftspolitik. Dieser Leitsatz hat für uns alle einen hohen Stellenwert. Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Umbrüche, veränderter Jugendkulturen und immer enger werdender finanzieller Rahmenbedingungen ist die moderne Fortschreibung der Kinder- und Jugendpolitik eine der wesentlichsten Herausforderungen für die Zukunft auch im Regionalverband.

Gemeinsamer Antrag der Fraktionenvon CDU und SPD für den Regionalverbandsausschuss zum Haushaltsentwurf 2021: Erweiterung des Präventionsprojektes „Schule macht Spaß“

Die CDU und die SPD Fraktion beantragen zur Verbesserung der Bildungsbeteiligung von Kindern aus Südosteuropa zusätzliche finanzielle Mittel in Höhe von 30.000,- € in das Produktkonto 360360.531819 (Projektförderung; Zuweisungen und Zuschüsse für laufende Zwecke an übrige Bereiche – Präventions-, Kinderschutz- u. G

Kerstin Jugl-Koch

WA-Projekte) einzustellen. Die Verwaltung wird damit beauftragt, das Projekt „Schule macht Spaß“ zur Verbesserung der schulischen Integration von Kindern aus EU-Zuwandererfamilien in die Stadt Völklingen auszudehnen.

 

Sachverhalt/Begründung:

Dass die soziale Lage eines Kindes maßgeblich seine Bildungsbeteiligung und Bildungschancen bestimmt – darin sind sich nicht nur die Fachexperten einig. Betrachtet man dabei die Gruppe von EU-Zuwanderern aus Südosteuropa, so stellt man fest, dass sich diese Bevölkerungsgruppe besonders häufig in prekären Lebenslagen befindet, sodass auch die Bildungschancen dieser Kinder sich entsprechend häufig auf einem sehr geringeren Niveau befinden. Kinder aus diesen sozialschwachen Familien haben neben den fachlichen Anforderungen in der Schule auch Probleme mit dem Spracherwerb. Die vorhandenen Defizite dieser Kinder werden durch das Bildungssystem verstärkt und es kommt häufig zu sozialen Ausgrenzungsprozessen. In der Folge fassen die Kinder aufgrund schlechter Bildungs- und Ausbildungssituation und mangelnder Sprachkompetenzen am deutschen Arbeitsmarkt nicht Fuß, geraten in eine Abwärtsspirale aus menschenunwürdigen Lebensverhältnissen.

Das Projekt Schule macht Spaß des Fachdienst Jugend setzt genau an diesem Punkt an und bietet den zugewanderten Kindern aus Südosteuropa, die sich im Grundschulalter befinden, im schulischen Alltag eine adäquate Hilfestellung durch Begleitung und intensive Betreuung.

Ziel sollte es sein, die Beschulbarkeit der Kinder zu verbessern bzw. grundlegend herzustellen, den Zugang zu den Zielgruppen-Familien insgesamt zu verbessern sowie niedrigschwellige Angebote zur Verbesserung der schulischen und gesamtgesellschaftlichen Integration der Kinder zu initiieren.

Das Projekt ist zurzeit in Malstatt und Burbach an den Grundschulen Weyersberg, Wallenbaum, Füllengarten sowie an der GemS Ludwigspark verortet und hat dort gute Ergebnisse erzielt.

Die Bevölkerungsentwicklung in Völklingen führt die Fraktionen CDU und SPD dazu, eine Ausweitung dieses Projektes in das Stadtgebiet von Völklingen anzustreben.

In der Stadt Völklingen leben z.Zt. ca. 1.386 Personen mit südosteuropäischem Migrationshintergrund (Rumänen, Bulgaren und Ungarn). Das sind 235 Personen mehr als noch vor zwei Jahren. Die Anzahl der Kinder im Alter von 6-10 Jahren aus diesem Personenkreis ist im selben Zeitraum um 19 Kinder auf nunmehr insgesamt 139 Kinder angestiegen.

 

Die Problemlagen in Völklingen in diesem Sektor stehen den in Saarbrücken in nichts nach, sodass wir die finanzielle und räumliche Ausweitung des Projektes „Schule macht Spaß“ in die Stadt Völklingen beantragen.

Die kommunale Familie steht zusammen: Gemeinsam sichern wir das Berta-Bruch-Tierheim in Saarbrücken

Norbert Moy, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Regionalverband Saarbrücken

Norbert Moy, Vorsitzender

Die Regionalversammlung begrüßt die Einigung von Regionalverbandsdirektor und Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, einen langfristigen kommunalen Beitrag zur Sicherung des Berta-Bruch-Tierheims herbeizuführen und bittet die Stadt- und Gemeinderäte, der angestrebten Lösung über einen Zuschuss aus dem Haushalt des Regionalverbandes Saarbrücken zuzustimmen.

Ein einstimmiger Beschluss des Kooperationsrates würde es dem Regionalverband Saarbrücken ermöglichen, die äußerst wichtigen Aufgaben des Bertha-Bruch-Tierheimes auf dem Gebiet des Regionalverbandes Saarbrücken und den zugehörigen Städten und Gemeinden verbindlich finanziell zu unterstützen.

Über die Umlage würden sich dann nicht mehr nur die Landeshauptstadt Saarbrücken, sondern alle Städte und Gemeinden an der Finanzierung der Arbeit beteiligen.

Die mit der finanziellen Unterstützung verbundenen Tierschutzaufgaben sollen in einem entsprechenden Vertrag mit dem Tierheim vereinbart werden.

 

Begründung:

Die Gespräche mit den Städten und Gemeinden auf der einen und den Vertreterinnen und Vertretern des Bertha-Bruch-Tierheims auf der anderen Seite unter der Moderation von  Regionalverbandsdirektor Peter Gillo sind zu einem guten Ergebnis gekommen. Nach der Offenlegung der Gewinn- und Verlustrechnung des Vereins und der transparenten Diskussion über eine Absicherung des Berta-Bruch-Tierheims ist die kommunale Familie auf dem Weg, die Einigung in den nächsten Wochen und Monaten auch durch die notwendigen Beschlüsse der Stadt-und Gemeinderäte, der Regionalversammlung und des Kooperationsrates herbeizuführen. Der Regionalverband Saarbrücken unterstützt die offene und transparente Diskussion auf dem bisherigen Weg und setzt sich auf einem klugen Verhandlungsweg statt mit blinden Aktionismus dafür ein, alle Städte und Gemeinden zufriedenstellend einzubinden und das Tierheim langfristig abzusichern.

10.09.2020 Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von CDU und SPD im Regionalverband Saarbrücken zur Verabschiedung einer Resolution der Regionalversammlung des RV SB bezüglich der Ansiedlung einer europäischen Schule in Dudweiler

Norbert Moy, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Regionalverband Saarbrücken

Norbert Moy, Vorsitzender

 

Das an der Universität des Saarlandes im Aufbau befindliche CISPA-Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit hat das Potenzial sich zu einem bundesweiten oder gar europaweiten Leuchtturmprojekt für Datensicherheit im Internet zu entwickeln. Im Zuge der Implementierung dieses Instituts ist mit dem Zuzug einer Vielzahl renommierter Wissenschaftler/innen aus allen Teilen der Welt zu rechnen. Um den Kindern dieser Wissenschaftler/innen eine adäquate Beschulung zu ermöglichen und damit das Saarland als Arbeitsstätte für diese Menschen interessant zu machen, herrscht breiter Konsens bzgl. der Notwendigkeit der Errichtung einer europäischen bzw. internationalen Schule, wobei es zielführend erscheint, diese Schule nahe dem Arbeitsplatz dieser Wissenschaftler/innen anzusiedeln.

Obwohl bereits jetzt von einer steigenden Nachfrage nach Schulplätzen in dieser neu zu errichtenden Schule ausgegangen werden kann, gibt es keine seriösen Prognosen darüber, welchen Umfang das neue Institut an der Universität des Saarlandes und damit auch die Nachfrage nach Schulplätzen an dieser neuen Schule in den kommenden Jahrzehnten erreichen wird. Insofern sollte aus Gründen der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit die neue Schule unbedingt an einem Standort angesiedelt werden, der auch langfristig genügend räumliches Entwicklungspotenzial für Erweiterungen bietet. Diese Voraussetzung erfüllt in unmittelbarer Nähe zur Universität des Saarlandes allein das frühere Staatliche Gymnasium Dudweiler in der Beethovenstraße, das derzeit insbesondere vom Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) genutzt wird.

Aus den genannten Gründen beantragen die Fraktionen von CDU und SPD folgenden Beschlussvorschlag, zur Vorberatung im Schul- und Bauausschuss des Regionalverbandes Saarbrücken:

Die Regionalversammlung des Regionalverbandes Saarbrücken möge beschließen, die Regierung des Saarlandes zu bitten, die notwendigen Voraussetzungen zur Ansiedlung der europäischen Schule am Standort des ehemaligen Staatlichen Gymnasiums Dudweiler zügig zu schaffen und insbesondere sehr zeitnah einen Alternativstandort für das LPM zu suchen sowie eine hälftige Beteiligung des Landes an den Kosten dieses dem Strukturwandel im gesamten Land dienenden Projekts sicherzustellen.

13.03.2019 Veranstaltungshinweis „Fraktion vor Ort“ in Püttlingen

CDU-Fraktion im Regionalverband informiert sich über die Arbeit im Mehrgenerationenhaus Püttlingen

Die CDU-Fraktion im Regionalverband Saarbrücken

Die Mitglieder der CDU-Fraktion im Regionalverband Saarbrücken

Die Mitglieder der CDU-Fraktion im Regionalverband Saarbrücken werden am Mittwoch, dem 13. März 2019, ab 17.00 Uhr zu Gast in Püttlingen sein und sich im Rahmen des Besuchs u. a. über die Arbeit im Mehrgenerationenhaus informieren.

Vor dem Hintergrund ansteigender Kosten für die Betreuung und pflegerische Versorgung älterer Menschen in der Gesellschaft hat die CDU-Fraktion im Regionalverband Saarbrücken seit 2016 ein Konzept entwickelt mit dem Ziel, ein selbständiges Leben im Alter in den eigenen vier Wänden unterstützend zu erhalten und Pflegebedürftigkeit sowie den Umzug in eine Pflegeeinrichtung so lange wie möglich zu vermeiden. Manfred Paschwitz, der sozialpolitische Sprecher der Fraktion: „Die Stadt Püttlingen hat sich diese Ziele ebenfalls zu eigen gemacht und betreibt in eigener Initiative u. a. ein Seniorenbüro, das Mehrgenerationenhaus Püttlingen und erstellt eine Bedarfsanalyse von der „Integrierten Orts- und Entwicklungsplanung“ bis zur „Hospiz- und Palliativversorgung“ der Bevölkerung. Wir möchten uns über diese Arbeit vor Ort berichten lassen und uns ein Bild davon machen“, kündigt der CDU-Politiker an.

08.02.2019 Die Internationale Schule für Kinder am Standort Dudweiler kommt:

Von der Kita bis zum Abi – gute Bildungsangebote an der Internationalen Schule für alle auf dem Weg

Schulen im Regionalverband Saarbrücken

Schulen im Regionalverband Saarbrücken

Zu den erfolgreichen Verhandlungen des Landes, des Regionalverbandes Saarbrücken und der Landeshauptstadt Saarbrücken zur Internationalen Schule sichern die Fraktionen der SPD und CDU im Regionalverband ihre Unterstützung für nun zügig durchzuführende Planungen der Baumaßnahmen durch den Schulträger Regionalverband zu: „Wenn man weiß, wie lange ein Neu- oder auch ein Umbau dauert, dann muss jetzt schnellstmöglich gehandelt werden. Mit einem Bildungsangebot von der Kita bis zur weiterführenden Schule mit Abiturmöglichkeit in Dudweiler schaffen wir in der Nähe der Universität ein offenes Bildungszentrum, das Dudweiler im Besonderen aber auch den umliegenden Gemeinden zugutekommen wird. Wir sind froh, dass Land, Regionalverband und Landeshauptstadt mit vereinten Kräften in dieser Frage nun zu einer Lösung gefunden haben. Die Errichtung einer weiteren Ganztagsschule in Dudweiler ist ein weiterer Meilenstein einer zukunftsgerichteten Bildungspolitik im Regionalverband Saarbrücken“, so die beiden bildungspolitischen Sprecher der Fraktionen, Manfred Boussonville (SPD) und Helmut Donnevert (CDU). „Und es wäre jetzt noch zu überlegen, ob man seitens der Landeshauptstadt mit der Einrichtung einer Servicestelle für ausländische Fachkräfte bei der Suche nach passendem Wohnraum und bei den Behördengängen behilflich sein kann.“

Die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD Norbert Moy und Volker Schmidt begrüßen zudem die Entscheidung für den Standort Dudweiler: „Neben den dann optimalen Bildungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche wird der zu erwartende Zuzug von Fachkräften und ihren Familien neue Impulse für die Wirtschafts- und Stadtteilentwicklung von Dudweiler mit sich bringen,“ so die beiden Politiker abschließend.

16.01.2019 Gemeinsame Pressemitteilung von CDU und SPD

Aktualisierung der Kosten der Unterkunft (KdU) und der Betriebskosten beseitigt Schieflage für Sozialhilfeempfänger

Manfred Paschwitz, Beigeordneter und Sprecher im Sozialausschuss

Manfred Paschwitz, Beigeordneter und Sprecher im Sozialausschuss

Die Kosten der Unterkunft für Transferhilfeempfänger werden auf Initiative der SPD- und CDU-Fraktion im Regionalverband Saarbrücken aktualisiert zur Beschlussfassung in die Gremien des Regionalverbandes eingebracht: „Die aktualisierten Kosten der Unterkunft bilden die Realität der Mietsituation im Regionalverband Saarbrücken ab und waren dringend notwendig, um Kostensenkungsverfahren des Sozialamtes im Regionalverband Saarbrücken abzufedern und um die Menschen in ihrem gewohnten Wohnumfeld leben zu lassen. Wir tragen mit den neuen Kosten der Unterkunft auch der Tatsache Rechnung, dass manche Transferbezieher vom Existenzminimum Anteile der Miet- und Betriebskosten zahlen mussten. Mit den neuen Sätzen beseitigen wir diese sozialpolitische Schieflage“, so der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion David Pasternak.

Manfred Paschwitz, der sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, begrüßt die neuen Richtwerte: „Die neuen Kosten der Unterkunft sind ein wichtiger sozialpolitischer Schritt für die Menschen im Regionalverband Saarbrücken. Bezahlbarer Wohnraum – auch im Ballungszentrum Saarbrücken – ist wichtig für ein intaktes Miteinander der Menschen im Regionalverband Saarbrücken. Die sozialen Netze in der Nachbarschaft und die gewohnten Kontakte sind für die Menschen vor Ort enorm wichtig für ihre soziale Teilhabe.“

Die Fraktionen von SPD und CDU im Regionalverband Saarbrücken hatten die Verwaltung aufgefordert, neue KdU-Werte zu aktualisieren. Die nun erhobenen aktuelle Sätze werden im Regionalverbandsausschuss Ende Januar zur Abstimmung vorgelegt. Ergänzend zu den neuen Kosten der Unterkunft sorgt das Programm des Regionalverbandes zur Wohnraumakquise dafür, dass längerfristige sichere Mietverhältnisse und Investitionszuschüsse zur Sanierung von Wohnraum ein schlüssiges Konzept zur Wohnraumsicherung im Regionalverband Saarbrücken ergeben.

08.01.2019 Neujahrsempfang der CDU-Fraktion mit Ministerpräsident Tobias Hans

Neujahrsempfang der CDU-Fraktion im Regionalverband: Ministerpräsident Tobias Hans zeichnet langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Seniorenbetreuung aus

Vorstellung des designierten CDU-Kandidaten für das Amt des Regionalverbandsdirektors Ralph Schmidt aus Riegelsberg 

Auszeichnung langjährig ehrenamtlich in der Seniorenbetreuung engagierter Mitbürgerinnen und Mitbürger

Auszeichnung langjährig ehrenamtlich in der Seniorenbetreuung engagierter Mitbürgerinnen und Mitbürger

Die CDU-Fraktion im Regionalverband Saarbrücken hat am Dienstag, dem 8. Januar 2019, im Festsaal des Saarbrücker Schlosses ihren traditionellen Neujahrsempfang gefeiert. Ehrengast und Festredner des Abends war Ministerpräsident Tobias Hans, der zusammen mit dem Ersten Beigeordneten Manfred Maurer 11 langjährig ehrenamtlich in der Seniorenbetreuung tätige Personen aus den Kommunen des Regionalverbandes auszeichnete.

Schornsteinfeger Glücksehepaar Bernhard und Doris Krass

Schornsteinfeger Glücksehepaar Bernhard und Doris Krass

Gleichzeitig präsentierte der Vorsitzende Norbert Moy den designierten Kandidaten der CDU für das Amt des Regionalverbandsdirektors in der Kommunalwahl am 26. Mai dieses Jahres: Ralph Schmidt aus Riegelsberg, Walpershofen. Der 48-jährige Ingenieur und Architekt ist verheiratet und Vater dreier Kinder. Beruflich ist er als Geschäftsführer der ARGE Solar tätig, darüber hinaus Landesvorsitzender der Energieberater des Saarlandes und langjähriges Mitglied der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT).

In seiner Begrüßungsrede skizzierte der Vorsitzende Norbert Moy u.a. wichtige Herausforderungen für die zukünftige Wirtschaftsentwicklung in der Region. Der bis 2020 prognostizierte Fachkräftemangel stelle neue Anforderungen an Unternehmen und Akteure in der Regionalentwicklung. Es gelte möglichst attraktive sogenannte „harte“ und „weiche Standortfaktoren“ zu schaffen, um Arbeitskräfte anzulocken, bzw. um ausgebildete Fachkräfte in der Region zu halten. Dazu gehöre auch die weitere Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der Regionalverband Saarbrücken biete sich hier als Dienstleister für die Städte und Gemeinden sowie als Initiator für Kooperationen an.

Ministerpräsident Tobias Hans appellierte an die Zuhörer, angesichts des Wegbrechens weltweiter, sicher geglaubter Verlässlichkeiten in der Politik gerade im Saarland den europäischen Gedanken voranzustellen. Man brauche kein neues „Gegeneinander“ sondern vielmehr einen neuen Aufbruch, der am besten vom europäischsten aller Bundesländer – dem Saarland – und von der französischsten aller deutschen Städte – von Saarbrücken – ausgehe. Der Geist der Region müsse mit einfließen, wenn Ende Januar die Fortsetzung des Elysee-Vertrages unterzeichnet werde und im Mai die Europawahl stattfinde.
Es stimme ihn zuversichtlich, wenn in Zeiten politischer Instabilität, was Verdruss hervorrufe, Menschen in den Kommunen dennoch weiterhin das Ehrenamt pflegen und sich „krummlegen“, um die vielen karnevalistischen Veranstaltungen, Dorffeste und sportlichen Großereignisse – verteilt über das gesamte Jahr – „auf die Beine zu stellen“. Deshalb müsse das Ehrenamt weiter gefördert werden und die Wertschätzung erfahren, die es verdiene.

Auszeichnung unseres Fraktionsmitglieds Manfred Maurer für 25 Jahre Moderation der Ehrungen beim Neujahrsempfang

Auszeichnung unseres Fraktionsmitglieds Manfred Maurer für 25 Jahre Moderation der Ehrungen beim Neujahrsempfang

Das Ehrenamt habe die Landesregierung auch im Blick gehabt, als sie nach einer harten Sparphase für das Land im letzten Jahr den „Saarland-Pakt“ geschlossen habe. Damit würde wieder eine Phase für Investitionen im großen Stil ermöglicht. Von den Mitteln, die ab 2020 zur Verfügung stehen, würden die Hälfte der freien zur Verfügung stehenden Mittel wieder für Investitionen verwendet. Mit diesen 50 Mio. Euro pro Jahr erhielten die Kommunen wieder ein Stück weit neue Handlungsfähigkeit vom Land zurück. Allerdings werde die saarländische Politik im Jahr 2019 intensiv mit den schmerzhaften Ergebnissen nach dem Ringen um die Zukunft von Halberg Guss, mit den Veränderungen in der Automobilindustrie und den Zuliefererbetrieben wie der Standortverkleinerung von Ford oder mit den Personaleinsparungen bei Bosch beschäftigt sein. Dies leite einen weiteren riesigen Strukturwandelprozess ein, der ernst genommen werden müsse. Deshalb müsse das, was man im Saarland am besten könne, voll eingesetzt werden und das seien die Kompetenzen im Bereich der IT, der künstlichen Intelligenz an der Universität des Saarlandes, im Bereich der IT-Sicherheit und die Kompetenzen durch einen hoch digitalisierungsaffinen Mittelstand. Abschließend kündigte der Ministerpräsident an, an der Universität des Saarlandes und an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HZW) jeweils Ansprechpartner für den Mittelstand zu installieren. Es gelte die Digitalisierung zu nutzen, damit neue Arbeitsplätze entstehen und zwar mehr Arbeitsplätze, als auf der anderen Seite durch den erneuten Strukturwandel wegfallen.

"Blue Date", Schüler-Bigband des Gymnasiums am Schloss mit Leiter Matthias Ernst

„Blue Date“, Schüler-Bigband des Gymnasiums am Schloss mit Leiter Matthias Ernst

Im Anschluss daran wurden 11 Personen langjährig ehrenamtlich in der Seniorenbetreuung ihrer Gemeinde tätige Bürgerinnen und Bürger (eine Person in Abwesenheit) ausgezeichnet. Dies waren:

  1. Hans-Joachim Hary aus Ensheim
  2. Hedwig Maghdounieh aus Dudweiler
  3. Birgit Gaußmann aus Altenkessel
  4. Wilma von Rüden aus Sulzbach
  5. Gertrud Langenfeld aus Quierschied
  6. Barbara Klär-Blass aus Friedrichsthal
  7. Ernst Schmitt aus Püttlingen
  8. Rose Marie Scherer aus Großrosseln
  9. Christine Olbert aus Völklingen
  10. Lieselotte Georg aus Riegelsberg (in Abwesenheit aufgrund Erkrankung)
  11. Margret Schmidt aus Heusweiler

08.01.2019 Ehrung des Ersten Ehrenamtlichen Beigeordneten Manfred Maurer

Anlässlich des Neujahrsempfangs der CDU-Fraktion im Festsaal des Saarbrücker Schlosses am Dienstag, dem 8. Januar 2019, wurde der Erste ehrenamtliche Beigeordnete des Regionalverbandes, unser Fraktionsmitglied Manfred Maurer für 25 Jahre durchgeführte Ehrungen beim Neujahrsempfang der Fraktion geehrt. Die Auszeichnung wurde von Ministerpräsident Tobias Hans und dem Fraktionsvorsitzenden Norbert Moy durchgeführt:

Wir sagen herzlich „Dankeschön“ für dieses großartige Engagement!

Ehrung von Manfred Maurer, Bildmitte

Auszeichnung von Manfred Maurer, Bildmitte

Im Bild von links nach rechts: Norbert Moy, Manfred Maurer, Ministerpräsident Tobias Hans

08.01.2019 Neujahrsempfang mit Ministerpräsident Tobias Hans

Neujahrsempfang der CDU-Fraktion im Regionalverband am 8. Januar 2019 mit Ministerpräsident Tobias Hans

Ministerpräsident Tobias Hans

Ministerpräsident des Saarlandes Tobias Hans

Auszeichnung im Saarbrücker Schloss von langjährig ehrenamtlich in der Seniorenbetreuung tätigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern 

Die CDU-Fraktion im Regionalverband Saarbrücken veranstaltet am Dienstag, dem 8. Januar 2019, um 19.00 Uhr im Festsaal des Saarbrücker Schlosses ihren traditionellen Neujahrsempfang. Ehrengast und Festredner des Abends wird Ministerpräsident Tobias Hans sein.
Im Anschluss daran werden langjährig ehrenamtlich in der Seniorenbetreuung ihrer Gemeinde tätige Bürgerinnen und Bürger ausgezeichnet. Die Ehrung wird durch den Ministerpräsidenten sowie den Ersten Regionalverbandsbeigeordneten Manfred Maurer durchgeführt.