Pressemitteilung von CDU und SPD-Fraktion zu Impfzentren

 

SPD und CDU-Fraktion stellen Prüfantrag zur Einrichtung geeigneter kleiner Impfzentren in ausgewählten Schulen des Regionalverbandes.

Bei steigender Impfbereitschaft in der Bevölkerung, erhöhter Lieferung von Impfdosen und möglicher Freigabe einzelner Impfstoffe wird es in naher Zukunft sehr wahrscheinlich zu Engpässen im Impfzentrum des Regionalverbandes kommen.

Um die dann entstehende Situation zu entzerren, die Impfzentren zu entlasten und für diejenigen frei zu halten, die keine andere Alternative haben sowie insbesondere einen Beitrag zur Beschleunigung der Impfungen zu leisten, soll die Verwaltung des Regionalverbands prüfen, ob die Einrichtung geeigneter kleiner Impfzentren in ausgewählten Schulen des Regionalverbandes möglich ist. In diesen ausgelagerten Impfzentren könnten die Impfungen für die umliegenden Schulen durch die jeweiligen Betriebsärzte erfolgen, wobei einzelne Berufsbildungszentren über Kühlmöglichkeiten verfügen, die es erlauben, Impfstoffe bei Temperaturen unter -70° Celsius zu lagern. Es sei darüber hinaus  auch denkbar, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umliegender Verwaltungen, Polizei, Feuerwehren usw. zu impfen so die schulpolitischen Sprecher von CDU und SPD, Kerstin Jugl-Koch und Manfred Boussonville.

 

Kerstin Jugl-Koch

Ansprechpartner:  CDU-Fraktion im Regionalverband Saarbrücken

Wolfgang Braun, Tel. 0681/506 8500

 

 

Beitrag von Fred Kreutz, Jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion

Fred Kreutz

Fred Kreutz

Der Zuschussbedarf 2021 steigt gegenüber dem HH 2020 um ca. 5,5 Mio.

Die Gründe liegen in erheblichen Steigerungen bei der Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und Pflege und im Sozialen Dienst.

Der Gesamtzuschussbedarf beträgt ca. 147 Mio. Das sind ca. 60% der Regionalverbandsumlage, die von den Kommunen zu tragen sind. Dies ist insbesondere auf einen Mehrbedarf bei den Tageseinrichtungen für Kinder zurück zu führen.

Je besser und erfolgreicher Jugendämter arbeiten (z.B. Kita, Frühe Hilfen, Schulsozialarbeit) und Rechtsansprüche umsetzen, desto teurer wird die Kinder und Jugendhilfe. Dies erfordert auch eine aufgabenangemessene Personalausstattung insbesondere in den sozialen Diensten und der wirtschaftlichen Jugendhilfe.

 

In Zeiten von Corona hat die Jugendarbeit wie auch die Jugendhilfe allgemein bisher auf den Krisenmodus sehr gut reagiert. Krisenkonzepte und Reaktionen sind aufgrund der andauernden Pandemie längerfristig und nachhaltig ausgearbeitet und vorbereitet worden und werden ständig den geänderten Anforderungen angepasst. Diese kreative Arbeit der Jugendämter erfordert eine gleichzeitige Unterstützung durch die politische Ebene in der Vorgabe von Rahmenbedingungen (Budgets).

Kinder- und Jugendpolitik bedeutet Zukunftspolitik. Dieser Leitsatz hat für uns alle einen hohen Stellenwert. Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Umbrüche, veränderter Jugendkulturen und immer enger werdender finanzieller Rahmenbedingungen ist die moderne Fortschreibung der Kinder- und Jugendpolitik eine der wesentlichsten Herausforderungen für die Zukunft auch im Regionalverband.