30.11.2018 Norbert Moy als Diskussionsteilnehmer bei der JU SAAR

Seminar der JU Saar: Einblicke in die Kommunalpolitik

Der Fraktionsvorsitzende Norbert Moy saß am Freitag, dem 30. November 2018, als

Norbert Moy, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Regionalverband Saarbrücken

Norbert Moy, Vorsitzender

Gast der JU SAAR im Podium zur Diskussionsveranstaltung „Einblicke in die Kommunalpolitik“.

Die Programmkoordinatoren der JU SAAR Michael Krewer und Caroline Collet hatten im Rahmen einer Seminarveranstaltung zur Vorbereitung auf die Kommunalwahl 2019 ihre Mitglieder in die Fraktionsräume der CDU-Landtagsfraktion eingeladen.

Neben Norbert Moy saßen Petra Fretter, Mitglied des Landtages und Mitglied im Gemeinderat Großrosseln, und Christopher Salm, Ortsvorsteher von Sotzweiler, mit ihm Podium. Nadine Müller, Bürgermeisterin von St. Ingbert musste kurzfristig aufgrund eines Termins absagen.

Junge Union Saar: Die Jugend ist die Zukunft der Politik!

Zu Beginn der Veranstaltung  ermunterte Christopher Salm die jungen Gäste, Verantwortung innerhalb ihrer Gemeinde zu übernehmen und sich um ein politisches Mandat zu bewerben. Damit verbunden sei, dass man vor Ort aktiv am gesellschaftlichen Geschehen teilnehme und mit den Leuten ins Gespräch komme. Dadurch bekomme man selbst viel Achtung und Respekt entgegengebracht, und sei auch in der Lage, die weitere Entwicklung im Ort mit zu gestalten.  Petra Fretter betonte, dass bei Kommunalwahlen in erster Linie die Personen gewählt werden, erst danach die Partei. Daher sei es wichtig, als Person authentisch zu bleiben und in Gesprächen, Sitzungen und Veranstaltungen vor Ort den Bürgern zuzuhören, die Alltagssorgen aufzunehmen und sich zu kümmern. Als Kommunalpolitiker sei man weniger mit der „großen Politik“ beschäftigt, sondern widme sich überwiegend den alltäglichen Gegebenheiten in der Gemeinde.
Norbert Moy seinerseits verwies auf den Gewinn für die eigene Persönlichkeit eines jeden, der sich im Verfahren der „politischen Strategie“ übe: Das bringe viel für das eigene Berufsleben. So kontrovers in einer Demokratie – und innerhalb einer Fraktion – die politische Diskussion  auch sein könne – eine wichtige Regel sei es, nach der Beschlussfassung geschlossen aufzutreten und die beschlossene Linie auch gemeinsam in der Öffentlichkeit zu vertreten: „Zerstrittene Parteien werden nicht gewählt.“

Pressemitteilung vom 31.08.2016, CDU Fraktion fordert: Standort Kleinblittersdorf lieber weiter touristisch aufwerten!

Die CDU-Fraktion fordert alle Beteiligten im Gemeinderat Kleinblittersdorf auf, die Debatte um ein Bordell in ‚Schloss Falkenhorst‘ zu beenden: „Grundsätzlich ist es nicht tragbar in der Kommunalpolitik überhaupt zu erwägen, ein Bordell in der Gemeinde zuzulassen, um damit höhere Gewerbesteuereinnahmen zu erzielen, denn mit dem Betrieb eines Bordells ist in aller Regel die Ausbeutung von Menschen verbunden“, betont der Fraktionsvorsitzende Norbert Moy. „Andere Länder wie Frankreich, Schweden, Portugal oder Russland sind beim Schutz der Menschenrechte einen Schritt weiter – dort sind Bordelle verboten. Und speziell in diesem Fall handelt es sich bei ‚Schloss Falkenhorst‘ um ein historisches, denkmalgeschütztes Gebäude in Kleinblittersdorf, das nun zu einem Bordell umfunktioniert werden soll.“ Manfred Maurer, Sprecher der Fraktion im Ausschuss für Umwelt und Regionalentwicklung, betont ergänzend: „Damit sehen wir die jahrelangen, kostenintensiven Bemühungen des Regionalverbandes zur Förderung des Rad-, Wander- und Gesundheitstourismus in der Gemeinde rund um das Thermalbad konterkariert!“

Ein solcher Betrieb wäre auch kontraproduktiv zu allen bisherigen politischen Bemühungen der Orts- und Gemeindepolitik, u. a. die historischen Dorfcharaktere der 5 Ortsteile in der Gemeinde Kleinblittersdorf für den „Wochenend-Tourismus“ der Bürger aus der gesamten deutsch-französisch-luxemburgischen Region attraktiv zu gestalten. „Durch den Betrieb in Grenznähe ist zu erwarten, dass sich zusätzlich ein Straßenstrich etabliert, der neben weiterer Kundschaft aus der gesamten Region auch Drogendealer und Freier anzieht. Neben der Tatsache, dass sich dort oft unsägliche persönliche Schicksale abspielen, wird dann eine ganze Gegend abwertet – das kann niemand abstreiten“, betont Manfred Paschwitz, Fraktionsmitglied aus Kleinblittersdorf. Daher fordert die CDU-Fraktion im Regionalverband alle Verantwortlichen zu einer Kurskorrektur auf und dazu, die Energie lieber in ein alternatives – den Standort weiter aufwertendes – Nutzungskonzept zu stecken.