13.12.2018 Jung & Alt – für ein gemeinsames Miteinander in den Kommunen

CDU und SPD wollen Neuausrichtung in der Seniorenhilfe hin zu altersübergreifenden Begegnungsstätten und Veranstaltungen.

Mit den „Neuen Förderrichtlinien für Seniorenbegegnungsstätten und ähnliche Einrichtungen“ haben die Fraktionen von CDU und SPD in der Regionalversammlung bewusst eine stärkere Förderung von generationenübergreifenden Angeboten verbunden. Dr. Volker Christmann, stellvertretender Vorsitzender und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, und Denise Klein, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, erläutern: „Wir möchten mit den Änderungen einerseits sicherstellen, dass diese Begegnungsstätten nicht nur für ältere Menschen eingerichtet werden, sondern dass durch generationenübergreifende Angebote ein aktives Miteinander von Jung und Alt in den Städten und Gemeinden des Regionalverbandes etabliert und langfristig ausgebaut wird.“

Überall dort, wo Familien auseinanderbrechen, sind viele Senioren oft der Einsamkeit ausgesetzt. Durch Veranstaltungen und aufsuchende Angebote, die sich gleichermaßen an junge wie an ältere Menschen richten, soll Einsamkeit verhindert und eine lebendige Gemeinschaft vor Ort gestärkt werden. Zusätzlich wollen beide Fraktionen durch die Erhöhung der Zuwendungen des Regionalverbandes zu den Investitionskosten für solche Begegnungsstätten besondere Anreize für deren Einrichtung schaffen.

06.12.2018 Ab Januar 2019 neue Förderrichtlinien für Seniorenbegegnungsstätten und ähnliche Einrichtungen im Regionalverband

Dr. Volker Christmann, stv. Vorsitzender

CDU und SPD fordern gemeinsam eines verbessertes Förderkonzept für Senioren – Ziel: Selbständigkeit im Alter unterstützen, damit die Menschen solange wie möglich in ihrem Zuhause wohnen bleiben können.

Die Regionalversammlung wird mehrheitlich mit den Stimmen von CDU und SPD neue und verbesserte Förderrichtlinien für Seniorenbegegnungsstätten und ähnliche Einrichtungen verabschieden. Kernpunkte einer gemeinsamen Änderungsinitiative von SPD und CDU an der bisherigen Richtlinie sind der Ansatz, in Seniorenbegegnungsstätten die Möglichkeiten des Miteinanders von Alt und Jung zu verbessern sowie die Fördermöglichkeiten bei der Einrichtung auf 50% bis max. 50.000 € der nachgewiesenen Kosten zu erhöhen.

Dr. Volker Christmann, stellvertretender Vorsitzender und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, sowie die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Denise Klein, betonen: „Mit dem wachsenden Anteil älterer und aktiver Menschen in unseren Kommunen benötigen wir Begegnungsstätten die Veranstaltungen anbieten, die der Vereinsamung vorbeugen, die die Mobilität älterer Menschen fördern und die auch eine aktive Teilnahme der Senioren am Leben in der Gesellschaft ermöglichen. Hierzu gehören einerseits generationenübergreifende Begegnungsmöglichkeiten und andererseits seniorenspezifische Informations-, Veranstaltungs- sowie Beratungsangebote.“

Allerdings, so die Politiker, seien die bisherigen Regelungen nicht mehr zeitgemäß: „Wir haben in intensiven Gesprächen auch mit den Trägern überlegt, wie die Seniorenhilfe vor Ort den aktuellen und zukünftigen Gegebenheiten angepasst und ausgebaut werden kann.“ Mit den verbesserten Förderrichtlinien werden künftig höhere Anreize geschaffen, um Seniorenbegegnungsstätten einzurichten.